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Das war die VHB Tagung 2026
Vom 18. bis 20. März 2026 fand an der Georg-August-Universität Göttingen die 85. wissenschaftliche Tagung des VHB statt. Das Generalthema der Tagung „Responsible Innovation – Betriebswirtschaftslehre gestaltet Zukunft“ stellte die Rolle von Unternehmen und Unternehmertum bei der Bewältigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Herausforderungen in den Mittelpunkt.




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Vom 18. bis 20. März 2026 fand an der Georg-August-Universität Göttingen die 85. wissenschaftliche Tagung des VHB statt. Das Generalthema der Tagung „Responsible Innovation – Betriebswirtschaftslehre gestaltet Zukunft“ stellte die Rolle von Unternehmen und Unternehmertum bei der Bewältigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Herausforderungen in den Mittelpunkt. In mehr als 200 unterschiedlichen Sessions und Panels wurde diskutiert, wie betriebswirtschaftliche Forschung zu verantwortungsvollen Innovationsprozessen beitragen kann – etwa durch neue Organisationsformen, nachhaltige Geschäftsmodelle oder verantwortungsvolle Nutzung digitaler Technologien.
Keynotes und Plenumsdiskussionen
Für ihre Eröffnungs-Keynote wählten Barbara E. Weißenberger, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und Birgitta Wolff, Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, einen kurzweiligen und anregenden Dialog. Sie stellten insgesamt fünf Thesen auf, deren erste „verantwortungsvolle Innovation“ als Teil des Auftrags an Wissenschaftler:innen definiert. Ihre vierte These erinnert daran, dass diese Innovationen nicht vom Markt, sondern von Unternehmen hervorgebracht werden, die im übertragenen Sinne über Landkarte und Kompass verfügen sollten. Der Austausch endete mit der Verantwortung und dem Gestaltungsauftrag der BWL ganz im Sinne des Tagungsthemas: Wir gestalten Zukunft!
Petra Scharner-Wolff, Vorstandsvorsitzende der Otto Group und Alumna der Georg-August-Universität Göttingen, hielt ihre mitreißende und inspirierende Keynote zum Thema Transformation und Handlungsfähigkeit in der Otto Group. In dem Unternehmen, das viele Marken hält und weltweit 35.000 Menschen beschäftigt, führten Visionen, Mut, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen langfristig zum Erfolg, so der Tenor ihres Vortrags.
Eine Begrüßung von Petra Broistedt, Oberbürgermeisterin der Stadt Göttingen, sowie zwei inspirierende Kurz-Keynotes von Jetta Frost, Vizepräsidentin für Transfer, Karrierewege und Chancengerechtigkeit an der Universität Hamburg, und Michael Große, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, begleiteten das von der Joachim Herz Stiftung unterstützte Responsible Innovation Transfer Dinner, an dessen Ende die traditionsreiche Staffelstabübergabe stand.
Michael Wolff, Mitglied des Organisationskomitees der VHB Tagung 2026 und gleichzeitig VHB-Vorstandsvorsitzender, übergab den gravierten Edelstahl an die Kolleginnen und Kollegen rund um Nils Crasselt. Wir freuen uns schon jetzt auf die 86. VHB Tagung im März 2028 an der Bergischen Universität Wuppertal.
Attraktive Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Bereits zu Beginn der Tagung fanden verschiedene Networking-Formate für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt, darunter:
- ein Speed-Networking für Early Career Scholars, das gezielt den Austausch über Forschungsprojekte und mögliche Kooperationen ermöglichte,
- ein Willkommenstreff für den wissenschaftliche Nachwuchs, der eine informelle Atmosphäre zum Kennenlernen und Ankommen schuf,
- zwei ProDok-Teaser, um Einblicke in das VHB ProDok-Angebot zu geben,
- ein offenes Networking-Format („Juniors meet Seniors“) zur Diskussion von Karrierewegen in der Wissenschaft,
- ein Nachwuchspanel zu Karrierewegen in der BWL, in dem unterschiedliche akademische und außerakademische Laufbahnen reflektiert wurden.
- Hinzu kamen liebevoll vorbereitete Nachwuchsworkshops der unterschiedlichen Wissenschaftlichen Kommissionen, sowie
- ein Bartalk mit dem Titel „Fuck-up Night“: eine moderierte, interaktive Gesprächsrunde zwischen Professor:innen und Nachwuchsmitgliedern darüber, „was ich gerne vor dem Vorsingen gewusst hätte“.
Parallel zur Tagung und mit ihr zusammen fand erneut das Wirtschaftsinformatik-Nachwuchstreffen (WINT) statt. Thematisch drehte sich die WINT um Karrierewege, Netzwerke, typische Herausforderungen früher Karrierephasen und aktuelle Entwicklungen in der Wirtschaftsinformatik.
Personalia: Fit for Funding und Ehrenmitgliedschaften
Mit den Fit for Funding-Fellowships hat der VHB in Kooperation mit der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung erstmalig kompetitive Förderungen an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen vergeben. Acht ausgewählte Fellows dürfen sich über insgesamt rund 350.000 Euro freuen, die ihnen für die Erarbeitung und Vorbereitung größerer Drittmittelanträge zur Verfügung gestellt werden.
Drei neue Ehrenmitglieder hat der VHB in seinen Reihen begrüßt. In feierlicher Atmosphäre vergaben Michael Wolff und Susanne Homölle die Urkunden an die im Rahmen der Hauptversammlung 2025 gewählten Hans Ulrich Buhl und Peter Eichhorn, sowie an Dieter Sadowski, dessen Wahl zum Ehrenmitglied bereits in der Hauptversammlung 2024 stattgefunden hatte. Die Laudatio folgt einem kreativen Format, das erst in den kommenden Tagen auf dem Internetauftritt des VHB zu sehen sein wird. Sie dürfen gespannt sein.
Austausch und Community-Events
Neben dem wissenschaftlichen und fachübergreifenden Programm bot die Tagung zahlreiche Möglichkeiten zum informellen Austausch. Dazu gehörten unter anderem die Abendveranstaltungen der Wissenschaftlichen Kommissionen, die von 13 der 18 WKs in geselliger Runde ausgerichtet wurden, sowie das Responsible Innovation Transfer Dinner und die anschließende Party am Mittwochabend.
Mit ihrem vielfältigen, an Formaten und Inhalten reichen Programm bestätigte die Tagung erneut ihre Rolle als zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung und wissenschaftlichen Diskurs innerhalb der deutschsprachigen BWL-Community.
Dank an die Ausrichter
Für die Ausrichtung der Tagung danken wir herzlich den Mitgliedern des lokalen Organisationskomitees Stefan Dierkes, Vanessa Flagmeier, Matthias Schumann, Manuel Trenz und Michael Wolff (alle Georg-August-Universität Göttingen). Unser Dank geht darüber hinaus an Sabine Walter und Thomas Karsch von SAW Tagungsmanagement für die Organisation dieser Tagung.
Auf Wiedersehen (spätestens) im März 2028 in Wuppertal!
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